The National Gallery

Museum für zeitgenössische Kunst in Bangkok



Das Gebäude der Nationalgalerie war einst eine Münzanstalt unter der Herrschaft von König Rama V. Er verfügte den Umzug der alten Münze aus dem königlichen Palast in ein Gebäude aus der Regierungszeit von König Rama I., das dem Vizekönig als Residenz gedient hatte. Der König befahl also die Aufgabe des Geländes und den Einzug der königlichen Münzstätte, die nach dem Vorbild einer Fabrik in Birmingham, und in Anlehnung an Stilformen westlicher Architektur, am 04. Februar 1902 fertig gestellt wurde. König Rama V. selbst war an diesem Tag anwesend, übernahm die Bauleitung und bediente die Produktionsanlage persönlich. 



Bis 1968 war die Münze in Betrieb, danach lag das Gelände verlassen und brach. Seit dieser Zeit hatte das Institut der Bildenden Künste mit der Planung der Gründung der Nationalgalerie begonnen und schließlich einen Nutzungsantrag zur Übernahme des Gebäudes an das Ministerium für Finanzen gestellt. Am 8. August 1977, nach der Renovierung, wurde die alte Münze als Nationalgalerie mit einem großen Festakt wiedereröffnet. Als solche steht sie nun seit 29 Jahren im Dienst der Öffentlichkeit. 

Die Hauptaufgabe der Nationalgalerie konzentriert sich auf ihre Funktion als internationale Kunst-Kooperative, die sich um den Austausch von Ausstellungs-Programmen zwischen verschiedenen Nationen bemüht. Als Ergebnis gibt es jedes Jahr eine Vielzahl Ausstellungen in der Nationalgalerie zu sehen. Deutschland ist eines der Länder, die seit der Gründung des Instituts regelmäßig Veranstaltungen in unsere Museumsräume bringen. Diese Veranstaltungen werden ermöglicht durch die Kooperation mit der Deutschen Botschaft und mit dem Goethe Institut. Und hoffentlich, auch wenn die Zahl der Kooperations-Projekte in letzter Zeit zurückging, wird die Ausstellung „coming closer“ aus Deutschland eine Rückkehr deutscher Ausstellungen bedeuten und uns noch einmal näher bringen.